Kawasaki Ninja 250r (EX250k)
„Klein, handlich, zuverlässig – und trotzdem ein riesen Spaß auf der Straße.“
Manchmal denkt man, man braucht ein Monsterbike, um Motorrad zu fahren. Ich habe das Gegenteil erlebt. Meine Kawasaki Ninja 250R war mein erster Begleiter auf zwei Rädern – und ehrlich: Ich fahre sie bis heute.
Von außen unscheinbar, aber sobald man sie startet, merkt man, wie agil sie ist. Mit 249 ccm und rund 30 PS ist sie kein Straßenrennen-Biest, aber sie reicht locker, um Kurven zu genießen, die Stadt unsicher zu machen oder kleine Landstraßen zu erkunden.
Technische Daten
- Motor: 249 ccm Parallel-Twin, 4-Takt, DOHC
- Leistung: ca. 30 PS (22 kW) bei 11.000 U/min
- Drehmoment: 21 Nm bei 10.000 U/min
- Getriebe: 6-Gang
- Antrieb: Kette
- Höchstgeschwindigkeit: ca. 160 km/h
- Tankvolumen: 17 Liter
- Verbrauch: ca. 3,5–4 L / 100 km
- Sitzhöhe: 78 cm
- Gewicht (fahrfertig): 172 kg
- Rahmen: Stahlrohrrahmen
- Bremsen: Scheibenbremse vorne & hinten
- Bereifung: Vorne 110/70-17, Hinten 140/70-17
Was ich an der Ninja liebe
- Leicht & wendig: Selbst enge Kurven machen richtig Laune – man merkt, wie intuitiv sie folgt.
- Einsteigerfreundlich: Niedrige Sitzhöhe, einfache Kontrolle, perfekte Lernmaschine.
- Sparsam & wartungsfreundlich: 3,5–4 L/100 km, Ersatzteile günstig, Service unkompliziert.
- Zuverlässig: Kawasaki-Qualität – läuft und läuft, ohne großes Theater.
Grenzen und Schwächen
Natürlich gibt es ein paar Punkte, die man kennen sollte:
- Auf der Autobahn merkt man schnell: mehr Power gibt’s nicht.
- Hohe Geschwindigkeiten = spürbarer Winddruck.
- Vibrationen im oberen Drehzahlbereich.
Mein Fazit
Die Ninja 250R ist kein Superbike – aber sie muss es auch nicht sein. Für Einsteiger, Sparfüchse oder alle, die ein unkompliziertes, wendiges Bike suchen, ist sie perfekt. Sie ist zuverlässig, macht Spaß, kostet wenig im Unterhalt und begleitet dich, solange du willst.
Kurz gesagt: Ein Klassiker, der selbst nach Jahren noch Freude macht – wie ein treuer Freund auf zwei Rädern.