Yamaha R125

Yamaha R125
„Klein, quick, überraschend erwachsen – die R125 fühlt sich größer an, als sie ist.“
🏍️
Führerscheinklasse: A1 oder B196

Als Einsteiger auf zwei Rädern suchte ich ein Bike, das nicht nur zuverlässig ist, sondern auch echten Fahrspaß liefert. Mit der Yamaha R125 landete ich direkt beim sportlichen Segment der 125er – und sie hat mich nicht enttäuscht. Sie fühlt sich kompakt an, aber sobald du sie in Bewegung setzt, merkt man, wie gut sie auf dich reagiert.

Die R125 ist kein Motorrad, das man unterschätzt – mit energischem Durchzug im unteren Drehzahlbereich und einem echten „Leichtgewicht‑Sportler‑Feeling“ macht sie neugierig auf mehr.

Technische Daten:

  • Motor: Einzylinder, 125 ccm, 4‑Takt, SOHC
  • Leistung: ca. 15 PS (11 kW)
  • Drehmoment: ca. 12,4 Nm
  • Getriebe: 6‑Gang
  • Antrieb: Kette
  • Höchstgeschwindigkeit: ca. 120–130 km/h
  • Tankvolumen: ca. 11 Liter
  • Verbrauch: sehr sparsam (typisch 2–3 l/100 km)
  • Sitzhöhe: ca. 82 cm
  • Gewicht: knapp über 140 kg fahrfertig
  • Bremsen: Scheibe vorn & hinten
  • Bereifung: sportliche 17“ Räder

Warum ich sie gerne fahre

  • Agil & direkt: Die R125 lenkt spontan ein und fühlt sich in der Stadt genauso zuhause wie auf kurvigen Landstraßen.
  • Sehr niedriger Verbrauch: Ideal für Pendeln oder lange Touren ohne ständiges Tanken.
  • Sportliches Design: Sie sieht aus wie eine kleine R‑Serie – und fährt sich auch so.
  • Verarbeitung: Yamaha‑typisch robust und langlebig, ohne übertriebenen Elektronik‑Ballast.
  • Geheimtipp für Einsteiger mit B196: Wer schon Auto fährt, kann die 125er schnell und unkompliziert mit dem B196‑Aufstieg fahren – perfekt für alle, die sofort loslegen wollen.
⚠️
Achtung: B196 gilt nur in Deutschland, z. B. in den Niederlanden darfst du damit nicht fahren.

Grenzen und Schwächen

Natürlich hat auch die R125 ihre Grenzen:

  • Leistung ist 125er‑typisch: Für längere Autobahn‑Etappen ist sie einfach nicht gebaut.
  • Windschutz gering: Bei etwas höheren Geschwindigkeiten spürt man den Fahrtwind deutlich.
  • Begrenzter Federweg: Auf schlechten Straßen fühlt sich das Fahrwerk eher straff an.
💡
Real Talk: Wenn du mehr Power als eine 125er willst, ist sie nicht dein Bike. Aber genau darin liegt ihr Charme: Sie lässt dich sauber und sicher lernen, ohne dich zu überfordern.

Mein Fazit

Die Yamaha R125 ist für mich mehr als nur eine 125er. Sie ist ein echtes kleines Sportbike, das Lust macht zu fahren. Sie ist leicht, agil und absolut alltagstauglich – und sie verzeiht, während du lernst, schnell, sicher und selbstbewusst unterwegs zu sein.

Ganz ehrlich: Für Einsteiger mit sportlicher Ader oder Pendler, die kein langweiliges Bike wollen, ist sie ein echter Geheimtipp.